Beziehung – Wechseljahre

(Beziehungs-) Wechseljahre … wer kennt es nicht aus der eigenen Familie, Verwandtschaft oder Gerede aus der Bekanntschaft … Plötzlich lassen sich Paare scheiden, obwohl sie meist mindestens 25 Jahre doch glücklich verheiratet waren. Der Wechsel-Trend bei Frauen mittleren Alters zu jüngeren Männern nimmt zu und auch der Kreis später lächelnden Ex-Männer füllt sich rasant.

Wechseljahre heißt oft Beziehungswechsel

Bei meinen Nachforschungen über die anstehenden Wechseljahre stolperte ich immer wieder über den Begriff Testosteron. Testosteron ist am Anfang der Wechseljahre bei der Frau erhöht. Dies ist wohl auch offensichtlich der Grund, weshalb Frauen (die eher ein ruhiges und gediegenes Sexleben führten) am Anfang der Wechseljahre extreme Lust auf Sex haben. Bei Männern sinkt ab circa dem 30. Lebensjahr der Testosteronspiegel zwischen 1,7 und 2 Prozent im Jahr. Daher werden Männer ab 50 meist auch ruhiger und bequemer (nicht nur in Bezug auf Sex). Die allgemeine Leistungsfähigkeit sinkt langsam aber stetig. Da der Testosteronspiegel der Frau aber erhöht ist, sprüht sie über vor Arbeitsdrang. Auch die Aggressivität steigt. Die „Unzulänglichkeiten“ des „alternden“ Mannes nerven plötzlich. Der Sex wird kritisiert (wenn es ihn dann mal gibt) und streitsüchtig wird die Beziehung bis an die Grenze getrieben.

Freundinnen (meist in derselben Situation) bestätigen sich gegenseitig. Gemeinsam finden die Frauen noch mehr „Fehler“ am Ehemann und bestärken sich gegenseitig beim Schlussstrich unter der langjährigen Beziehung. Schuld wird vonseiten der Frau dem Mann zugeschoben und der Mann versteht seine Frau (noch) weniger. Der Mann hat aber meist mit seinem eigenen Nachlassen der Manneskraft zu tun. Miteinander reden, Ursachen suchen, Verständnis entgegenbringen, all das ist in den meisten Beziehungen in diesem Stadion nicht möglich.

Frauen finden (wechseln) meist schnell zu neuen, jüngeren Liebespartner. Sie werden von diesem bewundert und umschwärmen. Die sexuelle Leidenschaft der Frau hat in dem jüngeren Mann den passenden Partner gefunden. Leider hält diese Bewunderung und vor allem die sexuelle Leidenschaft meist maximal 4 Jahre. Dann sinken bei der (alternden) Frau auch das Testosteron und die Lust auf Sex. Der jugendliche Antrieb verschwindet. Der junge Liebhaber (vielleicht auch schon neuer Mann) wird mit seinem unerschöpflichen Elan zur Belastung. Das Sexleben erliegt den verschwindenden Hormonen und der junge Liebhaber verlässt die Frau in den (nun weiter fortgeschrittenen) Wechseljahren für eine Jüngere.

Männer ziehen sich meist nach einer gescheiterten, langjährigen Beziehung von Frauen ihres Alters zurück (mit jüngeren Frauen wird maximal geflirtet). Die verschwindende Manneskraft, die fehlende Leistungsfähigkeit und die zerbrochene Beziehung lassen viele Männer mittleren Alters in eine Depression abgleiten. Öfters hört man auch, dass Männer auch in die Wechseljahre kommen können. Dies ist aber falsch, da beim Mann der Hormonabfall schleichend und bei der Frau schnell geschied. Daher haben Männer keine Wechseljahre im Sinne der Wechseljahre der Frau.

Wie begegnen wir diesem Trend aufgrund der Wechseljahre?

Hier möchte ich einfach nur „Miteinander reden“ schreiben, doch das allein reicht einfach nicht. Liebe und Verständnis haben leider nicht immer ein unbegrenztes Haltbarkeitsdatum. Man sagt gern, dass Liebe alles verzeiht und unendlich ist, aber auch Liebe und Verständnis müssen gepflegt und genährt werden! Nur Reden allein verändert nichts und eventuell 4 Jahre Unstimmigkeiten in Bezug auf unerfüllten Sex können eine viel zu lange Zeit für diese Zerreißprobe sein. Ein Testosteron-Test beim Mann bringt etwas Klarheit für seine abfallende Leistungsfähigkeit im Alltag, Beruf und Bett. Einer Hormontherapie selbst stehe ich sehr kritisch gegenüber, da die meisten Produkte synthetisch hergestellt werden und üblicherweise auch Nebenwirkungen (Schlaganfall, Herzinfarkt, Prostatakrebs usw.) mit sich bringen können. Als liebende Frau möchte man seinem Mann natürlich dieses Risiko nicht aussetzen, aber ohne …?

Eine Zwickmühle, in die uns die Natur da gebracht hat – oder nicht? Ich würde sagen nicht unbedingt, denn Reden ist schon mal ein Anfang. Miteinander reden, die Zusammenhänge, Ängste und Wünsche verstehen und dann die natürlichen Hormone der Natur nutzen heißt für mich nach jahrelanger Recherche die Lösung. Natürliches Testosteron (siehe Anwendungsmöglichkeiten nach Studienauswertung) liefern uns zum Beispiel Kieferpollen, die dem Mann, die Manneskraft und der Frau den Speck am Bauch (auch ein leidliches Wechseljahren-Phänomen) nimmt.

Das Alter werden wir damit nicht aufhalten, auch nicht alle langjährigen Ehen vor der Scheidung wegen den Hormonumstellungen bewahren, aber hoffentlich die Lebensqualität einiger Paare verbessern!

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